Eine Krebserkrankung bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich, auch im Alltag. Besonders die Nahrungsaufnahme kann durch Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme oder eine eingeschränkte Nährstoffaufnahme erschwert werden. Schätzungen zufolge sind bis zu 50 % der Krebspatienten im Krankenhaus mangelernährt (1,2)
Das Darm-Mikrobiom, das die Nährstoffaufnahme fördern, das Immunsystem stärken und Entzündungen reduzieren kann, rückt ebenfalls zunehmend in den Fokus der onkologischen Forschung. Es gibt Hinweise darauf, dass es das Ansprechen auf Krebstherapien beeinflussen kann.
Ernährung in der Onkologie
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere in der Krebsbehandlung, da sie die Therapie unterstützt, die Lebensqualität verbessert und zur Erhaltung körperlicher und geistiger Funktionen beiträgt. Nur wenn der Körper genügend Nährstoffe und Energie erhält, kann er lebensnotwendige Funktionen aufrechterhalten, das Immunsystem stärken und Heilungsprozesse wirksam unterstützen.
Häufige Ernährungsprobleme bei Krebspatienten
Im Verlauf der Erkrankung treten verschiedene Herausforderungen auf, die oft zu einer reduzierten Nahrungsaufnahme und infolgedessen zu Gewichtsverlust führen, wobei sowohl Muskel- als auch Fettgewebe abgebaut werden. In vielen Fällen kann dies sogar in einer manifesten Mangelernährung enden. Eine stärkere Gewichtsabnahme und Untergewicht kann dabei die Toleranz gegenüber einer Krebstherapie, das Immunsystem sowie auch die körperliche Stärke schwächen (1,3)
Zu den Hauptursachen für eine Mangelernährung zählen:
- Systemische Entzündungsprozesse und Stoffwechselveränderungen (katabole Vorgänge), die den Energie- und Nährstoffhaushalt beeinflussen.
- Gastrointestinale Beschwerden wie Appetitverlust, Geschmacksveränderungen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder Mundtrockenheit, die sowohl durch den Tumor selbst als auch durch operative Eingriffe oder Krebstherapien hervorgerufen werden können.
- Psychische und soziale Belastungen wie Depressionen, Angst, Stress, Erschöpfung oder chronische Müdigkeit, die das Essverhalten negativ beeinflussen.
- Schmerzen, die den Appetit mindern und die Nahrungsaufnahme erschweren können.
- Eingeschränkte körperliche Aktivität, die zu einem Muskelabbau und einem trägen Stoffwechsel führt.
- Gestörte Nährstoffaufnahme, wodurch essenzielle Vitamine und Mineralstoffe nicht ausreichend oder erschwert im Körper aufgenommen werden können.
Primäre Ernährungsziele für Krebspatienten
Durch eine gezielte ernährungstherapeutische Unterstützung sollen für Krebspatienten folgende Ziele erreicht werden (1):
- Der Erhalt des Körpergewichts und der Muskelmasse soll sichergestellt werden.
- Eine gezielte Ernährung soll die Krebstherapie bestmöglich unterstützen.
- Die Lebensqualität soll durch eine ausgewogene Ernährung verbessert werden.
Ernährungsempfehlungen
Der Muskel- und Gewichtserhalt ist bei Krebspatienten durch die Veränderungen im Stoffwechsel erschwert (1). Im Folgenden werden mögliche Wege aufgezeigt, wie die Ernährungsziele trotz individueller Herausforderungen unterstützt werden können.
Die hier gegebenen Empfehlungen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine individuelle Beratung. Bei spezifischen Ernährungsbedürfnissen oder anhaltenden Problemen wird empfohlen, sich an eine qualifizierte Ernährungsfachkraft zu wenden.
1. Iss was dir schmeckt
Der wohl wichtigste Punkt: suche dir nahrhafte Gerichte und Speisen, die dir schmecken und die du gerne isst. Versuche dich möglichst nicht in deiner Ernährung einzuschränken. „Krebsdiäten“ werden nicht empfohlen (3).
2. Energiereich
Für Krebspatienten mit Normalgewicht entspricht der Energiebedarf dem gesunder Personen (1,4):
- Mobile Patienten: 30 kcal/kg pro Tag
- Bettlägerige Patienten: 25 kcal/kg pro Tag
Da viele Patienten jedoch aus unterschiedlichen Gründen wie gastrointestinale Beschwerden, Schmerzen oder psychischen Belastungen weniger essen, kann es sinnvoll sein, die Nahrungsaufnahme durch kleinere, energiereiche Mahlzeiten zu fördern. Die folgenden Tipps können dabei helfen:
- Speisen anreichern: Gebe zu deiner Mahlzeit 1-2 EL Nüsse und Samen, Nussmus, Avocado, Olivenöl, etwas Hartkäse oder Oliven.
- Leicht verzehrbare Optionen: Suppen, Smoothies, Milchshakes und Säfte sind häufig einfacher einzunehmen, auch bei anhaltender Appetitlosigkeit.
- Mahlzeiten aufteilen: Esse 5-6 kleinere Mahlzeiten statt 2-3 großer.
- Höherkalorische Snacks: Brot mit Erdnussmus und Banane, Hartkäse und Trauben, eine Handvoll Nüsse, griechischer Joghurt mit Beeren und Samen.
- Meal-Prep: Bereite größere Mengen deiner Lieblingsspeisen zu und lagere sie im Kühlschrank oder friere sie ein, damit du sie immer griffbereit hast.
- Regelmäßige Bewegung: Kann den Appetit und Hunger steigern.
3. Eiweißreich
Durch Entzündungsprozesse, die im Körper aufgrund der Krankheit passieren, kommt es zu einem erhöhten Bedarf an Eiweiß (1,3):
Empfohlen wird täglich 1,2-1,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Bei sehr ausgeprägten Entzündungen auch bis zu 2g pro kg Körpergewicht.
Das kann dir helfen, deinen Eiweißbedarf zu decken:
- Eiweiß in jeder Mahlzeit: Gute Eiweißquellen sind mageres Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Soja und Sojaprodukte (Tofu, Tempeh).
- Eiweißreiche Snacks: Nüsse, Hüttenkäse zu gedünstetem Gemüse, Caprese, hartgekochte Eier mit Senf, Brot mit Räuchertofu und Hummus, Chiasamen-Pudding, knusprig gebackene Kichererbsen.
- Eiweißpräparate: Auch Proteinpulver oder -shakes können helfen den Eiweißbedarf zu decken. Achte bei diesen Produkten auf möglichst natürliche Zutaten. Vermeide Produkte mit Aspartam, Acesulfam-K, Sucralose und Saccharin.
4. Lebensmittelsicherheit
Durch die Krebstherapie wird das Immunsystem stark geschwächt und macht Patienten anfälliger für lebensmittelbedingte Erkrankungen. Deshalb ist es grundlegend wichtig, bei der Ernährung auf eine gewisse Lebensmittelsicherheit zu achten (5,6):
- Hygiene: Hände vor und nach der Zubereitung von Lebensmitteln gründlich waschen.
- Rohkost vermeiden: Keine rohen oder unzureichend gegarten Lebensmittel wie Sushi, rohes Fleisch, rohe Eier oder ungewaschenes Obst und Gemüse.
- Kreuzkontamination vermeiden: Rohe Lebensmittel getrennt von verzehrfertigen Speisen aufbewahren und zubereiten.
- Kühlkette einhalten: Verderbliche Lebensmittel bei geeigneten Temperaturen lagern.
- Auf Haltbarkeitsdatum achten: Keine abgelaufenen Produkte konsumieren.
- Pasteurisierte Produkte bevorzugen: Milchprodukte, Säfte und Eier sollten pasteurisiert sein.
Ernährungstipps für besondere Bedürfnisse:
Bestimmte Beschwerden können eine Nahrungsaufnahme erheblich erschweren. Die folgenden Tipps können dich unterstützen (7):
Bei Mundtrockenheit:
- Mache dein Essen saftiger: Füge deiner Mahlzeit Saucen, Dressings, Salsa oder Joghurt hinzu oder greife zu Speisen wie Suppen oder Smoothie-Bowls, die viel Flüssigkeit enthalten.
- Rege den Speichelfluss an: Sehr süße oder saure Speisen fördern den Speichelfluss. Träufle hierfür beispielsweise etwas Zitrone über dein Essen.
- Ausreichend Trinken: Unterstützt die Speichelbildung. Empfohlen werden 1,5-3L täglich.
Wunde Stellen im Mund und Rachen oder Schluckbeschwerden:
- Weiche Speisen: Weiche Lebensmittel oder pürierte Speisen können häufig ohne große Schmerzen gegessen werden.
- Lebensmittel lange kochen: Koche deine Lebensmittel, bis sie ganz weich sind.
- Kleine Bissen: Helfen, wunde Stellen weniger zu belasten. Das verringert Schmerzen und Irritationen.
- Nicht zu heiß essen: Verzichte auf zu heiße Speisen, da sie den Schmerz verstärken können. Lass dein Essen besser auf angenehme Raumtemperatur abkühlen.
Alles schmeckt zu salzig:
- Verschiedene Gewürze nützen: Verwende für deine Mahlzeiten statt Salz lieber verschiedene Gewürze und Kräuter.
- Den Geschmack ausgleichen: Gebe etwas Honig oder Ahornsirup über dein Essen, um den salzigen Geschmack auszugleichen.
- Lebensmittel kochen: Durch das Kochen kannst du den Salzgeschmack einiger Lebensmittel reduzieren.
Alles schmeckt zu süß:
- Frische Lebensmittel: Greife zu Gemüse und saurem Obst.
- Den Geschmack ausgleichen: Gebe etwas Salz, Essig oder Zitronensaft über dein Essen, um den süßen Geschmack auszugleichen.
Das Darm-Mikrobiom und seine Rolle in der Krebsbehandlung
Der Darm beherbergt Billionen von Mikroorganismen, überwiegend Bakterien, die gemeinsam als Darm-Mikrobiom bezeichnet werden. Diese Gemeinschaft beeinflusst nicht nur deine Verdauung, sondern beispielsweise auch dein Immunsystem und Entzündungswerte.
Aber damit nicht genug: Studien legen nahe, dass das Darm-Mikrobiom eine entscheidende Rolle bei der Krebsentstehung und -behandlung spielen kann. Eine unausgeglichene Darmflora kann die Karzinogenese durch DNA-Schäden, Entzündungen und eine geschwächte Darmbarriere begünstigen, während ein gesundes Mikrobiom die Immunabwehr stärkt und die Wirksamkeit von Krebstherapien wie Immuntherapie, Chemotherapie und Strahlentherapie unterstützt. Besonders bei Dickdarmkrebs scheint eine gestörte Balance der Darmflora eine wichtige Rolle zu spielen (8). Die gezielte Modulation des Mikrobioms bietet daher großes Potenzial, Behandlungsergebnisse zu verbessern und das Risiko für Komplikationen zu senken (9,10).
Ernährung und das Mikrobiom- Ernährungsempfehlungen
Um deinen Darm gesund zu halten oder deine Darmgesundheit zu verbessern, können die folgenden Empfehlungen hilfreich sein:
1. Achte auf Ballaststoffe
Ballaststoffe sind Pflanzenfasern, die unser Körper nicht verdauen kann. Sie sind aber alles andere als Ballast für den Körper, da sie (10):
- die Stuhlkonsistenz verbessern.
- den gesundheitsförderlichen Bakterien im Darm als Futter dienen.
- sowohl Durchfall als auch Verstopfung lindern können.
Bei einer sensiblen Verdauung starte mit kleinen Mengen an Ballaststoffen und steigere allmählich. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (Vollkornnudeln, Vollkornbrot, Hafer, Quinoa, brauner Reis), Nüsse und Samen sowie Hülsenfrüchte.
2. Fermentiertes
Fermentierte Lebensmittel enthalten probiotische, lebende Bakterien, die dein Darm-Mikrobiom positiv beeinflussen können. Durch den Fermentationsprozess werden zudem die enthaltenen Nährstoffe besser verfügbar und vom Körper leichter aufgenommen (10,11). Fermentierte Lebensmittel sind unter anderem: Kefir, Joghurt, Sauerkraut, Kimchi, Miso, Apfelessig, Brottrunk, Tempeh. Versuche täglich eine Portion Fermentiertes zu dir zu nehmen: 1 EL Sauerkraut, etwas Joghurt im Frühstück, ein Glas Brottrunk gemischt mit etwas Fruchtsaft.
3. Vielfalt auf dem Teller
Ein gesundes Mikrobiom ist möglichst vielfältig. Durch eine abwechslungsreiche Ernährung kannst du ein diverses Mikrobiom unterstützen.
Versuche deshalb, nicht immer zu den gleichen Lebensmitteln zu greifen, sondern probiere immer wieder neues aus und wechsle deine Hauptnahrungsmittel immer wieder mal ab:
- Kleine Veränderungen: Wechsel immer wieder das Brot, den Käse und das Gemüse, das du isst.
- Probiere Speisen und Gerichte aus verschiedenen Ländern: Dadurch bleibt Essen spannend und du erhöhst ganz natürlich die Vielfalt in deiner Nahrung.
- Experimentiere mit Gewürzen: Gewürze können für Abwechslung im Geschmack sorgen und deine Verdauung unterstützen.
- Vermeide restriktive Diäten: Die viele Lebensmittel vom Speiseplan streichen, da sie die Vielfalt in deiner Ernährung erheblich einschränken.
4. Ausreichend Wasser
Dein Verdauungstrakt braucht ausreichend Flüssigkeit, um gut zu funktionieren. Achte darauf, genug zu trinken:
- Trinke täglich 1,5L – 3L Wasser oder ungesüßten Tee.
- Auch Suppen und wasserreiche Lebensmittel wie Gurke, Melone, Tomaten, Zucchini und Orangen helfen, deinen Körper mit Flüssigkeiten zu versorgen.
5. Reduziere künstlich gesüßte Lebensmittel und Hochverarbeitetes
Die aktuelle Studienlage legt nahe, dass künstliche Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe und Konservierungsstoffe einen negativen Effekt auf dein Darm-Mikrobiom haben können. Hochverarbeitete Lebensmittel enthalten meist große Mengen an ungesunden Fetten, Zucker und Lebensmittelzusatzstoffen, die deiner Darmflora schaden können (10).
Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe und Konservierungsstoffe sind häufig in: Diät- oder High-Protein-Produkten, Bonbons, abgepackte Backwaren, Fertiggerichten, Saucen und Light-Getränke.
Darm-Mikrobiom Test: Erfahre, wie es um deine Darmflora steht
Der myBioma Darm-Mikrobiom Test nutzt modernste DNA-Analysemethoden, um wissenschaftlich fundierte Einblicke in die Darmgesundheit zu geben. Der Test erfasst unter anderem die Vielfalt deiner Darmflora (Diversität) und zeigt, ob ein Ungleichgewicht vorliegt (Dysbiose). Zudem wird analysiert, wie dein Mikrobiom das Immunsystem beeinflusst und in welchem Maß es mit entzündlichen Prozessen in Verbindung steht.
Nach der Analyse erhältst du einen umfassenden Bericht zur Zusammensetzung deines Mikrobioms mit individuellen Ernährungs- und Lebensstilempfehlungen sowie passenden Rezepten.
Weitere Infos über den Test findest du hier: https://mybioma.com/products/kit
Ein bewusster Umgang mit Ernährung spielt eine entscheidende Rolle während einer Krebserkrankung. Eine ausgewogene, nährstoffreiche Kost kann nicht nur Mangelernährung vorbeugen, sondern auch die Krebstherapie positiv beeinflussen, körperliche und geistige Funktionen erhalten und den Heilungsprozess unterstützen. Eine darmfreundliche Ernährung, kombiniert mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Bewegung, könnte sich positiv auf die Behandlungsergebnisse auswirken und dazu beitragen, das Risiko von Komplikationen zu reduzieren.
REFERENZEN:
(1) Arends, J., Bertz, H., Bischoff, S., Fietkau, R., Herrmann, H., Holm, E., Horneber, M., Hütterer, E., Körber, J., Schmid, I., & und das DGEM Steering Committee. (2015). S3-Leitline der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V. (DGHO), der Arbeitsgemeinschaft „Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin“ der Deutschen Krebsgesellschaft (ASORS) und der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE). Aktuelle Ernährungsmedizin, 40(05), e1–e74. https://doi.org/10.1055/s-0035-1552741
(2) Liposits, G., Orrevall, Y., Kaasa, S., Österlund, P., & Cederholm, T. (2021). Nutrition in Cancer Care: A Brief, Practical Guide With a Focus on Clinical Practice. JCO Oncology Practice, 17(7), e992–e998. https://doi.org/10.1200/OP.20.00704
(3) Hauner, H., Beyer-Reiners, E., Bischoff, G., Breidenassel, C., Ferschke, M., Gebhardt, A., Holzapfel, C., Lambeck, A., Meteling-Eeken, M., Paul, C., Rubin, D., Schütz, T., Volkert, D., Wechsler, J., Wolfram, G., & Adam, O. (2019). Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP). Aktuelle Ernährungsmedizin, 44(06), 384–419. https://doi.org/10.1055/a-1030-5207
(4) Muscaritoli, M., Arends, J., Bachmann, P., Baracos, V., Barthelemy, N., Bertz, H., Bozzetti, F., Hütterer, E., Isenring, E., Kaasa, S., Krznaric, Z., Laird, B., Larsson, M., Laviano, A., Mühlebach, S., Oldervoll, L., Ravasco, P., Solheim, T. S., Strasser, F., … Bischoff, S. C. (2021). ESPEN practical guideline: Clinical Nutrition in cancer. Clinical Nutrition, 40(5), 2898–2913. https://doi.org/10.1016/j.clnu.2021.02.005
(5) U.S. Department of Agriculture’s, FSIS, Food Safety and Inspection Service, & U.S. Department of Agriculture’s. (2020, März). Food Safety. A Need-to_know Guide for Those at Risk. https://www.fsis.usda.gov/sites/default/files/media_file/2021-04/at-risk-booklet.pdf
(6) U.S. Food and Drug Administration. (2020, Juli). Food Safety. For Older Adults and People with Cancer, Diabetes, HIV/AIDS, Organ Transplants, and Autoimmune DIseases. https://www.fda.gov/media/83744/download
(7) National Cancer Institute. (2024, Oktober 15). Nutrition During Cancer Treatment. https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/side-effects/nutrition
(8) Xavier, J. B., Young, V. B., Skufca, J., Ginty, F., Testerman, T., Pearson, A. T., Macklin, P., Mitchell, A., Shmulevich, I., Xie, L., Caporaso, J. G., Crandall, K. A., Simone, N. L., Godoy-Vitorino, F., Griffin, T. J., Whiteson, K. L., Gustafson, H. H., Slade, D. J., Schmidt, T. M., … Wargo, J. A. (2020). The Cancer Microbiome: Distinguishing Direct and Indirect Effects Requires a Systemic View. Trends in Cancer, 6(3), 192–204. https://doi.org/10.1016/j.trecan.2020.01.004
(9) Zhao, L.-Y., Mei, J.-X., Yu, G., Lei, L., Zhang, W.-H., Liu, K., Chen, X.-L., Kołat, D., Yang, K., & Hu, J.-K. (2023). Role of the gut microbiota in anticancer therapy: From molecular mechanisms to clinical applications. Signal Transduction and Targeted Therapy, 8(1), 201. https://doi.org/10.1038/s41392-023-01406-7
(10) Lee, K. A., Luong, M. K., Shaw, H., Nathan, P., Bataille, V., & Spector, T. D. (2021). The gut microbiome: What the oncologist ought to know. British Journal of Cancer, 125(9), 1197–1209. https://doi.org/10.1038/s41416-021-01467-x(11) Şanlier, N., Gökcen, B. B., & Sezgin, A. C. (2019). Health benefits of fermented foods. Critical Reviews in Food Science and Nutrition, 59(3), 506–527. https://doi.org/10.1080/10408398.2017.1383355
